Parodontitis ist eine durch einen bakteriellen Biofilm induzierte, entzündliche Erkrankung mit einer hohen Prävalenz (Häufigkeit).

Aufgrund der Datenlage können wir davon ausgehen, dass ca. 1 Million Menschen in Österreich an einer schweren Parodontitis erkrankt sind. Wir dürfen damit von einer echten Volkskrankheit ausgehen – nicht nur in Österreich, sondern weltweit. Darüber hinaus gilt als gesichert, dass Parodontitis ungünstige systemische Auswirkungen hat – vor allem auf das Herz-Kreislaufsystem. Ebenfalls gilt als gesichert, dass es einen engen Zusammenhang zwischen einer entzündlichen Zahnbetterkrankung und dem Auftreten von Diabetes II gibt. (Deschner, Jepsen 2008; Deschner et al., 2011;u.v.a.).

Die bis jetzt übliche Therapie besteht aus der Reinigung und einer darauffolgenden Anwendung von chemischen Spülungen und/oder Antibiotika. Diese Therapieform steht nun manchmal auf dem Prüfstand, da sie nicht den erhofften Erfolg bei der Ausheilung der Parodontitis bringt. Nach wie vor unverzichtbar ist die instrumentelle Reinigung der Zähne vom bakteriellen Zahnbelag durch geschulte Prophylaxe-Assistentinnen in den zahnärztlichen Ordinationen.

Der neue Therapieansatz geht folgerichtig dahingehend, neben der Reinigung die Bekämpfung der Entzündung in den Mittelpunkt der Therapie zu stellen.

Denn: „Nicht die Bakterien fressen den Knochen weg, sondern die entzündlich überschießende Immunantwort“*

Dr. med. Schütze - Gesundes Zahnfleisch

Abb. 1: gesunde Zahnfleischsituation

Dr. med. Schütze - Zahnfleischentzündung

Abb. 2: Erste Entzündungszeichen – hervorgerufen durch nicht entfernten Zahnbelag = Gingivitis

Dr. med. Schütze - Parodontitis

Abb. 3: beginnende Zahnbetterkrankung (Parodontitis) mit Knochenabbau

Dr. med. Schütze - Parodontitis 2

Abb.4: Entzündung breitet sich in die Tiefe weiter aus (Gewebe und Knochen gehen unwiederbringlich verloren): Zahnverlust

Welche Chancen einer Heilung gibt es?

Die moderne Forschung und Therapie konzentriert sich heute auf die Beherrschung der Entzündung. Denn wer die Entzündung beherrscht, beherrscht das unkontrollierte Fortschreiten der Parodontitis– vom Knochenabbau bis zum Zahnverlust. Grundsätzlich ist anzuraten, halbjährlich eine professionelle Mundhygiene bei Ihrem Zahnarzt durchführen zu lassen. Hier werden bereits erste Anzeichen einer Entzündung festgestellt und geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen.
Hervorragend ausgebildete Prophylaxe-Assistentinnen in mehreren hundert österreichischen, zahnärztlichen Praxen setzen heute ergänzend zur klassische Therapie ParoMit® Q10 ein.

Münze

Basierend auf einer hervorragenden Grundlagenforschung zu Coenzym Q10 – der Nobelpreis hierfür wurde 1975 vergeben – gibt es heute bereits mehr als 100 Publikationen zu diesem körpereigenen, natürlichen Wirkstoff Coenzym Q10.

Wesentlich ist, dass die Parodontitis nicht lokal auf die Zähne begrenzt bleibt, sondern dass die Bakterien über das Gewebe in die Blutbahn gelangen. Damit hat jede Zahnbetterkrankung Auswirkung auf den gesamten Körper. Somit vermutet man den Zusammenhang einer Parodontitis-Infektion mit vielen weiteren chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Atherosklerose, rheumatoide Arthritis, Lungenerkrankung, Nierenerkrankung und andere. Siehe dazu unseren Ratgeber über chronische Erkrankungen (speziell Diabetes II/Adipositas)

Im klinischen Einsatz in der Zahnheilkunde hat ParoMit® Q10 viele Prophylaxe Assistentinnen in der Anwendung überzeugt. Die erste Anwendung erfolgt durch den Zahnarzt/ die Zahnärztin oder durch ausgebildete Prophylaxe-Assistentinnen direkt am Stuhl nach der professionellen Reinigung. Zur weiterführenden Ausheilung wendet der Patient ParoMit® Q10 im häuslichen Gebrauch selbstständig weiter an. Nach dem Zähneputzen werden dabei einige Sprühstöße auf die entzündeten Stellen aufgesprüht. Patienten erkennen sehr rasch die entzündungsreduzierende Wirkung von ParoMit® Q10. In Verbindung mit der richtigen häuslichen Mundhygiene können rasch wieder gesunde, stabile Zahnverhältnisse geschaffen werden.

Dr. Margit Schütze-Gössner

Dr. Margit Schütze-Gössner (wissenschaftlicher Beirat)

Wir sind um Ihre Gesundheit bemüht und würden uns freuen, wenn wir Ihnen mit diesem Ratgeber etwas gegeben haben, das Sie nicht mehr missen möchten.

Legende: Biofilm = Plaque, bakterieller Zahnbelag, entsteht wenn über längere Zeit keine Zahnreinigung erfolgt | Gingivitis = Zahnfleischrandentzündung durch gute Mundhygiene rasch behebbar | Substitution = Gabe, Einsatz

* Fr. Dr. C. Bruckmann, MSc; Zahnärztekongress 2015