Freie Radikale machen uns alt

Jeder Mensch wünscht sich, gesund und vital bis ins hohe Alter zu bleiben. Mit zunehmendem Alter „rosten“ wir jedoch wie ungeschütztes Metall. Schuld daran sind übermäßig auftretenden freien Radikale, die unsere Zellen – also unsere Körperbausteine – auf verschiedene Art und Weise schädigen. Nicht nur die Zellen unserer Haut, sondern auch unser gesamtes „Innenleben“ altert dadurch vorzeitig.

Dr. med. Schütze - Anti Age

Wir alle wissen, wie wichtig die Sonne für die Bildung von Vitamin D3 ist. Bei zu viel Sonne entstehen jedoch gefährliche Radikale, die zu einer Hautrötung, einem Sonnenbrand und schlimmstenfalls zu Hautkrebs führen können. Eine ähnliche Wirkung haben freie Radikale auf unseren zellulären Stoffwechsel. Freie Radikale werden in unserem Stoffwechsel ständig gebildet – sie sind essentiell wichtig zur Abwehr von Bakterien und Viren und für das Funktionieren unseres Stoffwechsels. Zu viele freie Radikale sind schädlich und führen zum sogenannten „Oxidativem Stress“ mit weitreichenden Folgen für unsere Gesundheit. Zahlreiche Krankheiten wie Atherosklerose, Herz- und Kreislauferkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Parkinson, Alzheimer, Arthritis u.v.m. werden dadurch begünstigt. Denken Sie nur an Diabetes und Parodontitis: hier läuft höchster oxidativer Stress ab mit allen sichtbaren und unsichtbaren Entzündungszeichen. (Siehe dazu unseren Ratgeber Diabetes und Paradontitis)

Dieses Zuviel an freien Radikalen wird durch Faktoren wie Rauchen, falsche Ernährung, psychischer und physischer Überbelastung (Marathonläufer), toxischen Umweltbedingungen oder bakteriellen und viralen Infektionen herbeigeführt. Eine Unmenge an Einflüssen, bei der der Organismus nicht mehr in der Lage ist, die dabei anfallenden übermäßigen Schadstoffe durch eigene Schutzmechanismen abzufangen. Das System reagiert vorerst noch mit unbemerkten Entzündungen („silent inflammation“), später mit chronischen Entzündungen, die uns die verschiedenen chronischen Krankheitsbilder bescheren. An unserer Haut sehen wir die Zellalterung zuerst: Falten, Ekzeme, nicht heilende Wunden.

Wie können wir uns schützen?

Eine erhöhte Radikalbelastung vermeiden und einen „Schutzschirm“ aufspannen mit Stoffen, die die freien Radikale abfangen können = Radikalfänger = antioxidative Substanzen.

Antioxidantien zögern unser Altern hinaus

Antioxidantien gibt es viele. Dazu zählen so effiziente Antioxidantien wie Vitamin C, Alpha Liponsäure und viele mehr.

Neben den unverrückbaren Pfeilern für „gesundes Altern“ wie

  • Ernährung,
  • Bewegung und
  • „Seelenpflege“

ist die Zufuhr von Antioxidantien äußerst empfehlenswert!

Was ist nun das stärkste körpereigene Antioxidans?

So eindeutig ist diese Frage wissenschaftlich noch nicht geklärt. Das Coenzym Q10 könnte diese Vorreiterrolle einnehmen, da es das einzige vom Körper selbst generierte, fettlösliche Antioxidans ist. Coenzym Q10 sitzt an zentraler Stelle in der mitochondrialen Energieproduktion (Mitochondrien sind die kleinen Kraftwerke in unseren Zellen). Dieses Coenzym Q10 ist der universelle Kraftstoff für alle unsere Zellen. Ohne Coenzym Q10 könnten wir nicht leben. Die Medizin ist gerade dabei, diesen natürlichen universellen Stoff, für die vermehrte klinische Anwendung zu entdecken.

Die Medizin entdeckt Coenzym Q10

Das Coenzym Q10 wird von jeder Zelle unseres Körpers benötigt, um die Energieversorgung sicherzustellen. Q10 aktiviert das Immunsystem, stärkt das Herz und steigert sogar die Fettverbrennung.

Da wir ja gesund und vital altern wollen, stellt sich die Frage: Wie kann ich einem Q10-Mangel durch die geeignete Auswahl an Nahrungsmitteln vorbeugen? Relativ reich an Coenzym Q10 sind beispielsweise bestimmte Fischsorten wie Sardinen und Makrelen. Zu finden ist dieses antioxidativ wirkendes Enzym auch in pflanzlichen Ölen, in Nüssen oder Gemüsen wie Bohnen oder Kohl. Allerdings darf man sich hier keinen falschen Illusionen hingeben: Um 20 mg Coenzym Q10 zuführen zu können, müsste man täglich etwa ein halbes Kilo Sardinen, ein Glas Pflanzenöl trinken oder etwa 4,5 Kilogramm Brokkoli essen. Aber wer tut das schon?

Gibt es ein körperidentes Coenzym Q10, das meine Zellen vital erhält?

Wenn ja, in welcher Form kann ich dies zuführen?

Zum Beispiel in Kapselform als Monosubstanz oder vermischt mit anderen Antioxidantien. Einen Nachteil haben die Kapseln jedoch: Die Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt ist nur gering effizient. Zu viel an kostbarem Wirkstoff geht verloren, bis das Antioxidans den Weg in die Zelle geschafft hat. Infusionen sind die rascheste verfügbare Form, die wir heute kennen. Vielfach angewendet in Extremsituationen, heißt bei extremen Defizit. Soweit sind wir ja noch nicht, wir wollen ja lediglich gesund und vital altern. Dann könnte flüssiges Coenzym Q10 zur Aufrechterhaltung zellulärer Funktionen am sinnvollsten sein.

Es überrascht nicht, dass aufgrund des verbreiteten Lebensstils in Europa fast alle über 40-jährigen an einem Q10-Defizit leiden. Im Vergleich zu einem Zwanzigjährigen können beispielsweise Herz und Niere eines Vierzigjährigen nur noch etwa 70 % der Menge an Coenzym Q10 produzieren. Das Herz eines Achtzigjährigen schafft nur noch die Hälfte. Damit steigt mit zunehmendem Alter die Gefahr für einen Mangel an diesem lebensnotwendigen Stoff. Ein Mangel an diesem universellen Q10 Stoff heißt: Keine ausreichende Energie für die Entzündungsabwehr.
US Forscher sind sich einig: „Wer die Entzündung beherrscht, beherrscht die Alterung der Zellen!“

Coenzym Q10 als Ubiquinol in flüssiger Form kann Sie in diesem Prozess, also der Bereitstellung hoher antioxidativer Kapazität, bereits heute unterstützen. Es enthält chromatographisch hochreines Kaneka-Q10. Dieses wird unter Einsatz modernster Produktionsverfahren als kleinstes Partikel in Lösung gebracht. Ubiquinol flüssig kann dank der speziellen Sprayform rasch und effektiv über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Von da ist es nur noch ein kleiner Schritt in das Blutgefäßsystem und weiter zu den Zellen. Das kann die optimale Versorgung und ein gesundes Altern unterstützen.