Ratgeber zum
Thema Parodontitis und Ernährung

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Ratgeber zum Thema Parodontitis und Ernährung

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Dr.med. Schütze - Wissenschaftlicher Beirat

              Anna Schütze/Ärztin  &  Margit Schütze-Gößner/Zahnärztin

             Wissenschaftlicher Beirat

 

Jeder weiß heute, dass zwischen einem gesunden Körper und einer gesunden Ernährung ein Zusammenhang besteht: Schon Hippokrates sagte:

„Die Nahrung soll eure Medizin sein!“

Und alle chronischen Erkrankungen auch eine Ursache in jahrelanger Fehlernährung haben.

Ratgeber_Parodontitis_und_Ernährung_Dr.med.Schütze

Welchen Einfluss hat nun die Ernährung auf die Parodontitis?

Sie wird ursächlich durch bakteriellen Zahnbelag ausgelöst und vor allem spielt die Zahnreinigung eine große Rolle. So ist gesichert, dass vor allem durch die Ernährung ein Milieu im Mund erzeugt wird, das sowohl den Bakterien eine gute Ernährungsgrundlage bietet als auch auf das Immunsystem einen großen Einfluss ausübt.

80% des Immunsystems ist im Darm beheimatet:

Gesunder Darm bedeutet gesundes Immunsystem und bedeutet gesundes Mundmilieu. Darm und Mund bilden eine ökologisch funktionelle Einheit! Beide entscheiden, ob sich Entzündungen festsetzen können! Jeder weiß inzwischen, dass einfache Kohlenhydrate wie Weißmehle, Zucker sowie Transfette schädlich sind. Sie steigern die Entzündungsrate im Körper! Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Omega-3-Fischöle dagegen können die Entzündungsrate senken. Bei chronischen Entzündungsprozessen benötigt der Körper also vermehrt von diesen Mikronährstoffen. Nur dadurch kann das Immunsystem seine Arbeit im Kampf gegen Bakterien leisten. Hier spielen vor allem das Vitamin C, Zink, Selen, Vit.D3, die Omega-3-FS und das CoenzymQ10 die Hauptrollen.

In Studien wurde festgestellt:

  • Hoher Zuckerkonsum: mehr Entzündung rund um den Zahn
  • Mehr Ballaststoffe (Obst, Gemüse, Nüsse…..): weniger Entzündung (LULA et.al)
  • Zu wenig Vit.C: vermehrte Plaqueablagerung auf den Zahnoberflächen
  • Zu wenig Vit.D3: Osteoporose mit Kieferknochenabbau
  • ParoMit®Q10 Spray lokal führt zum raschen Entzündungsrückgang

So ließe sich die Liste noch weiter fortsetzen.

Fazit:

Eine geringe Zufuhr raffinierter Kohlenhydrate und eine ausgewogene ballaststoffreiche Ernährung kombiniert mit oben angeführten Mikronährstoffen tragen zur Vorsorge und Therapie der Parodontitis mit Sicherheit bei.